Musik setzt Impulse, regt zum Dialog an, überschreitet Grenzen, führt zusammen

Am Donnerstag, den 29. Januar 2015, fand im Rahmen des Europa-Stipendiums die dritte Veranstaltung der Reihe „Europa – Vier Blickwinkel“ in der Hochschule für Musik statt. Das Europa-Kammerkonzert stand unter dem Motto „Musik setzt Impulse, regt zum Dialog an, überschreitet Grenzen, führt zusammen“.

Unterschiedliche studentische Kammermusikensembles der Musikhochschule präsentierten europäische Sternstunden der Musik und machten diese für die zahlreichen Gäste nachvollziehbar und vor allem auch hörbar.

Zu Beginn richtete Prof. Dr. Bernd Clausen, Präsident der Musikhochschule seine Grußworte an die zahlreichen Gäste und eröffnete das Konzert.

Den Auftakt machte das „Gassenhauer-Trio“ von Ludwig van Beethoven, gefolgt von einem Adagio „Tema: Pria ch’io l’impegno“. Beide Stücke wurden interpretiert von Manami Matsuura (Klavier), Sanghee Ji (Violine) und Jinho Hong (Violoncello).

Im Anschluss daran begrüßte auch Georg Rosenthal, Initiator des Europa-Stipendiums, die Zuhörer.

Jinho Hong am Violoncello folgte mit den „Sacher Variationen“ von Witold Lutosławski (1913 – 1994). Henri Dutilleux‘ (1916 – 2013) „Sonatine für Flöte und Klavier“ wurde durch die Europastipendiatin Anna Maria Matuszewska (Flöte) und Gabriel Landstadt (Klavier) den begeisterten Zuhörer dargeboten. Noch vor der Pause folgte das „Grand Duett für Harfe und Pianoforte“ von Joseph Woelfl (1773 – 1812), sowie das „Largo – Allegro“, vorgeführt von Barbara Eckmüller (Harfe) und Kevin Dietrich (Akkordeon).

Während der Pause unterhielten sich die begeisterten Gäste angeregt über die Darbietungen und waren gespannt, welche Höhepunkte der europäischen Musik noch folgten.

Den Beginn machten Anna Maria Matuszewska (Flöte), Lena Mischerikow (Klarinette) und Nico Wozniak (Oboe) mit einer Interpretation des „Divertimento für Flöte, Oboe und Klarinette, op.37″ von Malcolm Arnold (1921 – 2006), sowie einem „Allegro energico, Languido, Vivace, Andantino, Maestoso – Prestissimo, Piacevole“. Im Anschluss folgten fünf Meisterwerke, aufgeführt von Theresa Romes (Sopran) und I-Shan Kao (Klavier). Ottorino Respighi’s (1879 – 1936) „E se un giorno tornasse“ (Text: Vittoria Aganoor Pompilj), sowie sein „Tempi assai lontani“, aus Cinque Liriche (Text: Percy Bysshe Shelley, Übersetzung von Roberto Ascoli), sowie Gian Carlo Menotti (1911 – 2007) mit „Canti della lontananza“ (Text: Gian Carlo Menotti), „Rassegnazione“ und „Il Settimo Bicchiere di Vino“. Anschließend ein „Trio für Flöte, Violine und Cello“ von Edgar Fikes Girtain IV (*1988), gespielt von Rebecca Köster (Flöte), Jördis Bergmann (Violine) und Inka Jans (Violoncello). Den Abschluss des Konzertes übernahm eine Interpretation von Astor Piazzolla’s (1921 – 1992) „Libertango“ (Arr. Trio Züngelnder Saitenwind) durch Christina Bernard (Saxophon), Kevin Sauer (Akkordeon) und Anton Stötzer (Violoncello).

Die Moderation des Konzertes übernahm die Polin Anna Maria Matuszewska, Europa-Stipendiation der Hochschule für Musik in Würzburg. Unterstützt wurde sie von Ruth Wentorf, ihrer Dozentin für Flöte und Patin im Rahmen des Stipendiums.

Die Besucher, allen voran Georg Rosenthal, zeigten sich auch nach dem Konzert begeistert über die Darbietungen der Studenten und Studentinnen, welche zu diesem wirklich einzigartigen Abend maßgeblich beigetragen haben.