Fahrt nach Brüssel zum Europaparlament

Am 24. März 2015 machten sich die Stipendiaten auf nach Brüssel. Sie verbrachten insgesamt drei Tage in der Hauptstadt der Europäischen Union.

Neben Einblicken in die Funktionsweise des Europäischen Parlamentes konnte auch ein Eindruck von der Stadt und der belgischen Lebensweise gewonnen werden. Der Stipendiat David Aguilera fasste diese Erlebnisse in sehr passende Worte: “Die Reise nach Brüssel war eine sehr angenehme und bereichernde Erfahrung. Die Stadt an sich war sehr schön, und ich denke wir alle haben die belgische Küche sehr genossen!“

Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf dem Besuch der europäischen Institutionen. Hier waren zahlreiche Vorträge geboten, unter anderem über den Ministerrat und das europäische Parlament sowie über den Ausschuss der Regionen, den wirtschaftlichen und den sozialen Ausschuss.

Ein Treffen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz, stellte den Höhepunkt des Besuches dar. Die Stipendiatin Clémence Leboucher beschrieb dieses Aufeinandertreffen wie folgt: „Mit Herrn Schulz haben wir zum einen über das Europa-Stipendium gesprochen, aber ein großer Teil des Gesprächs handelte von der EU und ihrer Zukunft. Der Präsident hat viele Themen angesprochen, die nicht durch die Nachrichten vermittelt werden. Er hat sich sehr interessiert gezeigt uns kennenzulernen und mit uns zu sprechen.“ Durch das Gespräch lernten die Teilnehmer auch, wie das Parlament mit seinen Mitgliedsstaaten agiert.

Für Cara Bebbington vermittelten die Tage in Brüssel einen guten Überblick „wie die EU im Alltag funktioniert.“ Dies zu verstehen ist ein wichtiger Schritt, um die Entscheidungen der EU zu verstehen und nachvollziehen zu können.